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Etymologie (engl. etymology)

Etymologie (lat. etymologia, it. etimologia, engl. etymology, frz. étymologie, russ. etimologija, bg. etimologija) ist nach dem Linguistischen Wörterbuch von Theodor Lewandowski die Untersuchung der Herkunft und Entwicklung der Wörter, die Erforschung ihres Ursprungs und ihrer Grundbedeutung im Hinblick auf ihre Motivation. Nach Saussure verfolgt die Etymologie (engl. etymology) die Vorgeschichte der Wörter, bis sie auf etwas stößt, was zu ihrer Erklärung dient; sie verfolgt die Geschichte von Wortfamilien ebenso wie die von Bildungselementen (Präfixe, Suffixe usw.). Nach Seebold haben die systematischen Bildungselemente keine <Geschichte>, wohl aber Wörter als relativ kontextfreie lexikalisierte Einheiten, die zum Wortschatz der Sprache gehören; bei ihnen kann man von Überlieferung sprechen. Herkunft und der Geschichte der Wörter lassen sich zwar theoretisch unterscheiden, praktisch aber nicht voneinander trennen, so dass Wortentstehung und Wortgeschichte als zwei Teilbereiche der Etymologie (engl. etymology) betrachtet werden müssen.
Die Aufgabe der Etymologie besteht in der Beschreibung der Wortbildungsgeschichte und in der Aufhellung der individuellen Geschichte einzelner Wörter, die sich oft als sehr kompliziert erweist. Methodisch müssen sowohl die historische Laut- und Formenlehre als auch der jeweilige synchrone Sprachzustand, der soziokulturelle Hintergrund und der relevante Sachbezug sowie die Ursächlichkeit von Veränderungen berücksichtigt werden, damit Hypothesen mit befriedigendem Wahrscheinlichkeitsgehalt formuliert werden können. Die Aufmerksamkeit der neueren Forschung gilt der semantischen Seite (Benennungsmotive) und den Gebrauchsbedingungen, den Bildungsmechanismen, der Lexikalisierung und der weiteren Entwicklung auch im Hinblick auf formale Merkmale.
Für die wissenschaftliche Etymologie (nach A. F. Pott, 1833) war das Erkennen der historischen Dimension in der Wortbildung (cf. Bedeutungswandel) sowie die Entdeckung von Lautgesetzen im Rahmen der historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft grundlegend. Erst danach wurde es möglich, das in Misskredit geratene spekulative Etymologisieren zurückzudrängen (cf. Volksetymologie). Pott hat auch gesehen, dass es nicht darum gehen kann, Urformen mit Urbedeutungen aufzufinden. In der neueren etymologischen Forschung werden soziologische und kulturhistorische Kriterien neben semantisch-lexikalischen und komparatistischen berücksichtigt.

Zum Weiterlesen:
Malkiel, Y. (1954/55): Etymology and historical grammar. Romance philology 8.
Pisani, V. (1975): Die Etymologie. Geschichte, Fragen, Methode.
Pott, A. F. (1833-36): Etymologische Forschungen auf dem Gebiet der idg. Sprachen.
Schmitt, R. (Hg.) (1977): Etymologie.
Seebold, E. (1981): Etymologie. Eine Einführung am Beispiel der deutschen Sprache.
Seebold, E. (1983): Etymologie, Begriffs- und Funktionsbestimmung. ZGL 11.
Trubacev, O. N. (1965): Etimologija. Principy rekonstrukcii i metodika issledovanija.

[aus Th. Lewandowski (1994): Linguistisches Wörterbuch 1. UTB für Wissenschaft, 6. Aufl.]